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Freitag, 9. Dezember 2016

Elbhangfest-Weihnachtsmarkt in Loschwitz lädt zum Weihnachtsbummel ein!



kleiner Weihnachtsmarkt in Dresden
In Loschwitz weihnachtet es seit dem 3. Dezember wieder sehr. Auf und rund um den Körnerplatz herrscht Weihnachtsstimmung. Klein aber fein ist der nunmehr 
20. Elbhangfest-Weihnachtsmarkt, der unter anderem über das „Blaue Wunder“ zu erreichen ist. 
Bis zum 18.12.2016 ist er geöffnet.

Die Imbiss- und Glühweinbuden, die sich zwischen den Verkaufsständen mit Handwerkskunst, Spielwaren und allerlei schönen Dingen befinden, sind auch in diesem Jahr wieder der „Renner“. Lange Schlangen davor und dichtes Gedränge ringsum. Da vergeht manch einem Besucher die Stimmung. Sicherlich macht der Bummel über den Loschwitzer Weihnachtsmarkt hungrig und natürlich gehört eine Tasse Glühwein unbedingt zum Adventsbummel dazu. Allerdings rate ich Ihnen, Getränke niemals aus den Augen zu lassen. Erst heute wurde in den Medien wieder vor K.O. Tropfen auf den Weihnachtsmärkten in Deutschland gewarnt.  

Besinnlichkeit kommt selbst auf dem kleinen Weihnachtsmarkt in Dresden Loschwitz nicht auf, wenn sich eine Menschenlawine durch schmale Gassen zwängt. Lange Zeit galt das „Winterpendant“ des Elbhangfestes als Geheimtipp. Unterdessen hat es sich herumgesprochen, dass der weihnachtliche Markt am Körnerplatz viele Sensationen bietet. Somit herrscht auch dort an den Wochenenden Hochbetrieb.    

Möchten Sie gemütlich bummeln und hauptsächlich die angebotenen Waren der kreativen Sachsen bewundern? Dann empfehle ich Ihnen einen Weihnachtsmarktbesuch unter der Woche. So haben Sie eher Gelegenheit, die an den Ständen angebotenen Töpferwaren, Handpuppen, Strohblumengebinde und Unikate aus Sandstein gebührend in Augenschein zu nehmen. Auf dem Elbhangfest-Weihnachtsmarkt am Körnerplatz finden Sie ebenfalls Händler, die ihre liebevoll gefertigten Strickwaren anbieten als auch Genähtes, Besticktes, Verrücktes und kunstvoll Gestaltetes.


 

Weihnachtlicher Lichterglanz rund um die „Senfbüchse“

Der Senf zur Bratwurst stammt nicht aus jener „Senfbüchse“, die sich auf der Friedrich-Wieck-Straße in Dresden Loschwitz befindet. Dabei handelt es sich schließlich um ein Denkmal, was einem besonders mutigen Mann gewidmet wurde. Josef Dominik Hermann sein Name. Das Josef-Hermann-Denkmal, was während der Weihnachtsmarktzeit festlich geschmückt und mit einer Krippe versehen ist, wird im Volksmund „Senfbüchse“ genannt. 

Möchten Sie wissen, warum dem tollkühnen Manne so viel Ehre zu Teil wurde? Ich erzähle Ihnen mal eine etwas andere Weihnachtsgeschichte, die im Lichterglanz rund um die „Senfbüchse“ nicht „untergehen“ sollte. Untergegangen wären einst zwei Schiffer in Prossen (Ortsteil von Bad Schandau) beim Eisgang der Elbe. 

Elbhangfest Weihnachtsmarkt 
Wenn da nicht Josef Dominik Hermann gewesen wäre, der beherzt einschritt und die im Kahn mitgerissenen Schiffer in Kaditz aus dem Wasser „fischte“. Die Rettung der beiden Seeleute aus den eisigen Fluten ereignete sich im Jahre 1799. Genau genommen am 24. Februar in jenem Jahr. So jedenfalls sagt es die Legende.
Denkmal Dresden Loschwitz
Um an die Heldentat seines Vaters zu erinnern, fertigte der Sohn Josef Hermann (seines Zeichens Bildhauer) in Rom ein Relief aus weißem Marmor an. Gleichwohl ließ er den kleinen Rundbau in Loschwitz – die sogenannte Senfbüchse – errichten, um dem Marmorrelief einen Ehrenplatz zu geben.  

Ich hoffe, ich habe Sie nicht gelangweilt? Märchen, Geschichten und Legenden gehören doch zur Weihnachtszeit! Sofern Sie mit Ihren Kindern den Elbhangfest-Weihnachtsmarkt in Dresden Loschwitz besuchen, sollten Sie den berühmten Rundbau einmal genauer in Augenschein nehmen. Ihre Kleinen können sich derweil spielerisch vergnügen. Am Geländer - was die „Senfbüchse“ umgibt – befinden sich einige Gedulds- und Geschicklichkeitsspiele.     


Denkmal mit Krippe


Samstag, 5. November 2016

Pfefferkuchenmarkt in Pulsnitz: Eröffnung der Weihnachtsmannausstellung im Stadtmuseum



Seit dem Jahr 2003 findet in der berühmten sächsischen Pfefferkuchenstadt Pulsnitz der beliebte Pfefferkuchenmarkt statt. So auch im Jahr 2016 auf dem Pulsnitzer Marktplatz vom 04. November bis 06. November. 
 

Es ist soweit, nun ist Pfefferkuchenzeit: Echte Pulsnitzer aus Sachsen

Haben Sie schon einmal „Echte Pulsnitzer“ probiert? Lebkuchen aus der sächsischen Pfefferkuchenstadt sind keine gewöhnlichen Pfefferkuchen. Die Köstlichkeiten, die in der Kleinstadt im Landkreis Bautzen in acht Pfefferküchlereien produziert werden, sind unvergleichlich im Geschmack. In Pulsnitz hat die handwerkliche Herstellung der weihnachtlichen Spezialitäten noch Tradition. 

Die Rezeptur der leckeren Printen und Lebkuchen aus Pulsnitz ist ein lang gehütetes Geheimnis. Obwohl, eines ist gewiss: Die typischen Weihnachtsgewürze wie Kardamom, Muskatnuss, Zimt und Anis fehlen auf keinen Fall. Allerdings werden die Gewürze, zu denen ebenfalls Mazisblüte, Fenchel und Koriander zählen, erst nach der Reife des braunen Pfefferkuchenteigs untergemischt. Vier bis sechs Wochen braucht es, bis der Teig in den großen Holzfässern perfekt für die Zubereitung der berühmten Lebkuchen aus Sachsen ist. Auf Qualität wird in der Pulsnitzer Lebkuchenfabrik sehr viel Wert gelegt. 

Pfefferkuchenstadt SachsenEchte Pulsnitzer dürfen in der besinnlichen Weihnachtszeit auf keiner Kaffeetafel und keinem Naschteller fehlen. Möchten Sie in den Genuss der traditionell hergestellten braunen Leckerbissen kommen, besuchen Sie den Pfefferkuchenmarkt in der sächsischen Kleinstadt am westlichen Rande der Oberlausitz. 

Auf dem Marktplatz bieten acht Handwerksbetriebe, neun Pfefferküchlereien sowie die Lebkuchen GmbH ihre Lebkuchenspezialitäten an. Ob mit Erdbeerfüllung, Sauerkirschfüllung, Eierlikör oder ungefüllt, mal mit Zuckerglasur oder zartbitteren Schokoüberzug – die Lebkuchen aus Pulsnitz sind alle ein Genuss.

Die Auswahl der Köstlichkeiten auf dem Pulsnitzer Pfefferkuchenmarkt ist enorm. Hier kommen Naschkatzen auf keinen Fall zu kurz!


Weihnachtsmannschau im Stadtmuseum

Wenn Sie schon einmal vor Ort sind, sollten Sie sich auf keinen Fall einen Besuch des Stadtmuseums am Markt entgehen lassen. „Morgen, Kinder, wird`s was geben“ lautet das Motto der Weihnachtsausstellung im Pulsnitzer Museum, die am 04.11.2016 ihre Pforten öffnete. Bis zum 23.12.2016 kann in den Räumlichkeiten des Museums eine einzigartige Weihnachtsmannsammlung besichtigt werden. Es handelt sich dabei um eine der größten Privatsammlungen bundesweit. 

Haus des Gastes in Pulsnitz

Sie können nicht nur schauen und probieren, sondern selbst Hand anlegen und Lebkuchen verzieren. Während des dreitägigen bunten Markttreibens können sie Kunsthandwerkern über die Schultern schauen. Schauen Sie auch in der Pfefferkuchen-Schauwerkstatt vorbei. Wenn Sie für Ihre Lieben noch besondere Weihnachtsgeschenke suchen, werden Sie an den Ständen auf dem Lebkuchenmarkt in Sachsen garantiert fündig. Töpferwaren, Blaudrucke, Selbstgestricktes, Lausitzer Handarbeiten und weitere tolle Angebote erwarten Sie.
 
Sie sehen also, der Besuch des 14. Pfefferkuchenmarktes in Pulsnitz lohnt sich doppelt und dreifach!